OA Dr.
Dominik Roider
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Oberarzt Traumazentrum Wien
Leiter der Kniespezialambulanz Traumazentrum Wien Lorenz Böhler
zertifizierter Kniechirurg (DKG)
Spezialisiert auf das Knie
Das Kniegelenk ist der Schwerpunkt meiner klinischen und operativen Tätigkeit. Im Mittelpunkt stehen eine präzise Diagnostik und eine individuell auf Ihre Beschwerden, Ihre Anforderungen und Ihre sportlichen Ziele abgestimmte Behandlung.
Mein besonderes Spezialgebiet ist die **rekonstruktive Kniechirurgie** – von Kreuzband-, Meniskus- und Knorpelverletzungen über Patellainstabilität und Korrekturen der Beinachse bis zu komplexen Bandinstabilitäten und knienahen Knochenbrüchen.
Dabei gilt: Nicht jede Knieverletzung muss operiert werden. Gemeinsam wählen wir die Behandlung, die für Ihr Knie langfristig sinnvoll ist.

Kreuzbandriss – Stabilität wiederherstellen
Nicht jeder Kreuzbandriss muss operiert werden. Entscheidend sind die tatsächliche Instabilität des Kniegelenks, mögliche Begleitverletzungen sowie Ihre Anforderungen in Alltag und Sport.
Ist eine Operation sinnvoll, wird die Kreuzbandrekonstruktion individuell geplant – von der Wahl des geeigneten Transplantats bis zur Behandlung begleitender Meniskus- oder Bandverletzungen.
Mein Schwerpunkt umfasst neben primären Kreuzbandverletzungen auch komplexe Instabilitäten und Revisionseingriffe.
Meniskusriss – den Meniskus erhalten
Akute Meniskusrisse entstehen häufig bei Sport- und Drehverletzungen und können Schmerzen, Schwellung, Blockierungen oder Bewegungseinschränkungen verursachen. Besonders bei jungen und sportlich aktiven Patienten steht der Erhalt des Meniskus im Vordergrund. Wenn möglich, wird der verletzte Meniskus durch eine Naht oder Refixation erhalten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf komplexen Meniskusverletzungen, Meniskuswurzelrissen sowie Meniskusverletzungen in Kombination mit Kreuzband- oder anderen Bandverletzungen.
Auch bei Kindern und Jugendlichen können Meniskusverletzungen auftreten. Eine besondere Form ist der Scheibenmeniskus, der durch seine angeborene Form Beschwerden, Schnappen oder Blockierungen verursachen kann und eine speziell angepasste Behandlung erfordert.
Patellainstabilität – die Ursache gezielt behandeln
Wiederholte Luxationen oder ein Instabilitätsgefühl der Kniescheibe betreffen häufig junge und sportlich aktive Patienten. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und reichen von einer Verletzung des medialen Halteapparates bis zu Veränderungen der Gleitrinne, Beinachse, Beinrotation oder Patellahöhe.
Entscheidend ist deshalb eine genaue Analyse der individuellen Anatomie. Die Behandlung wird gezielt an die Ursache der Instabilität angepasst – von der konservativen Therapie bis zu rekonstruktiven Verfahren wie MPFL-Rekonstruktion, Trochleaplastik oder Korrekturen der Patellaführung und Beinachse.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf komplexen Patellainstabilitäten und Revisionseingriffen.
Osteotomie – Biomechanik gezielt korrigieren
Fehlstellungen der Beinachse können zu einer einseitigen Überlastung des Kniegelenks führen und die Entstehung von Meniskus- und Knorpelschäden begünstigen. Auch bei Bandinstabilitäten kann die knöcherne Anatomie entscheidenden Einfluss auf die Stabilität des Kniegelenks haben.
Durch eine individuell geplante Korrekturosteotomie können Beinachse und Gelenkgeometrie gezielt verändert werden. Ziel ist es, geschädigte Gelenkbereiche zu entlasten, die Stabilität zu verbessern und das eigene Kniegelenk möglichst langfristig zu erhalten.
Neben klassischen Achskorrekturen umfasst mein Schwerpunkt auch komplexe und kombinierte Osteotomien sowie Korrekturen im Rahmen von Bandrekonstruktionen und Revisionseingriffen.
Knorpel, Arthrose & Degeneration – gezielt statt vorschnell operieren
Nicht jeder Meniskusriss und nicht jeder Knorpelschaden muss operiert werden. Gerade bei degenerativen Meniskusveränderungen und beginnender Arthrose steht eine gezielte konservative Behandlung im Vordergrund.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die ultraschallgezielte perimeniskale Infiltration bei schmerzhaften degenerativen Meniskusläsionen. Dabei wird die Infiltration unter direkter Ultraschallkontrolle gezielt an den betroffenen Meniskus gebracht – eine präzise, minimalinvasive Behandlungsoption imit der eine Operation oft vermieden werden kann.
Bei umschriebenen Knorpelschäden, Fehlstellungen oder fortgeschritteneren Gelenkveränderungen wird individuell beurteilt, ob weitere gelenkerhaltende Maßnahmen sinnvoll sind.
Ziel ist es, Beschwerden gezielt zu behandeln und das eigene Kniegelenk möglichst lange zu erhalten.
Unfallchrurgie
Als Oberarzt am Traumazentrum Wien verfüge ich über langjährige Erfahrung in der Behandlung akuter und chronischer Verletzungen des Bewegungsapparates. Neben meinem Schwerpunkt Kniechirurgie behandle ich Knochenbrüche, Band-, Sehnen- und Sportverletzungen der oberen und unteren Extremität.
Rehabilitation nach Knieverletzungen – sicher zurück zum Sport
Nach einer Knieverletzung oder Operation ist das Ziel, sicher zu Ihrem gewohnten Leistungsniveau zurückzukehren. Dieser Prozess sollte zielorientiert an Ihrer persönlichen Entwicklung statt rein zeitlich gesteuert werden.

Partner:
team-sporttherapie.at
Physiotherapie weitere Partner:
Michael Gamper: https://www.physiotherapie-gamper.at
Johannes Gamperer: https://www.physiozentrum.at/covid/johannes-gamperer
Sandra Bier: https://arsmedica.at
Clemens Holzer: https://www.osteopathie-holzer.at/
So erreichen Sie mich.
MEDPLUS
Währinger Straße 168
1180 Wien
Über mich
- Studium Humanmedizin in Wien
- Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus Wien
- BG Unfallklinik Murnau, Deutschland
- Orthopädisches Spital Speising, Wien
- Fellowship Kniechirurgie, North Sydney Orthopedic and Sports Medicine Center, Prof. Leo Pinczewski, Sydney, Australien
- Stv. Leiter Kniegelenksambulanz Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus
- Oberarzt Lorenz Böhler UKH
- zertifizierter Kniechirurg

