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Meniskusriss

Wenn möglich, wird der Meniskus erhalten, da meniskuserhaltende Eingriffe langfristig die besten Ergebnisse für Gelenkfunktion und Knorpelschutz liefern. Bei irreparablen Schäden kann eine gezielte Teilresektion die Beschwerden lindern und die Belastbarkeit des Knies rasch verbessern.

Degenerative Risse entstehen häufig ohne akutes Trauma durch altersbedingte Verschleißprozesse. Der Meniskus verliert an Elastizität, kleine Einrisse entstehen bereits bei alltäglicher Belastung wie Treppensteigen oder Gehen.

Fehlstellungen wie O-Beine (Varus) oder X-Beine (Valgus) beeinflussen die Belastungsverteilung im Knie. In manchen Fällen kann eine Achskorrektur (Osteotomie) sinnvoll sein, um Gelenkverschleiß zu verhindern.

Die Meniskuswurzel verbindet den Meniskus mit dem Schienbein. Ein Riss, besonders am hinteren Innenmeniskus, kann die Funktion des Meniskus stark beeinträchtigen und Arthrose begünstigen.

Bei einer Meniskusextrusion tritt der Meniskus aus dem Gelenkspalt. Dadurch verliert er seine Fähigkeit, Kräfte gleichmäßig zu verteilen.

Meniskus (Knie)

Bei akuten oder chronischen Beschwerden kann eine ultraschall-geführte perimeniskale Injektion die Symptome lindern.

Tut die Injektion weh?

Meist nur ein kurzer Stich, gut tolerierbar, lokales Betäubungsmittel möglich.

Wie lange sollte ich das Knie schonen?

24–48 Stunden, sportliche Belastung erst nach Rücksprache.

Welche Risiken gibt es?

Vorübergehende Schmerzen oder Schwellung, selten Infektionen oder Blutergüsse.

Wann ist eine Operation notwendig?

Bei großen Rissen, instabilem Meniskus, Meniskuswurzelverletzungen oder fehlender Beschwerdelinderung durch konservative Therapie.

Welche Operationen gibt es?

– Meniskusnaht (Refixation) → meniskuserhaltend
– Teilresektion (Meniskusteilentfernung) → bei irreparablen Schäden


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